Einrichtung: Bautechnik und Astrotechnik

Bautechnik

Die Sternwarte befindet sich über den Räumen des Astronomiebereiches im 3. Stock am Südende des Riedlebaus des KMG. Ihr unterer Teil ist in die Dachkonstruktion integriert. Darüber wölbt sich eine halbkugelförmige , drehbare Kuppel von 3 Meter Durchmesser mit einem 1 Meter breiten bis über den Zenit hinausreichenden verschließbaren Spalt. Sie ist vom Übungsraum aus über eine steile Treppe erreichbar , die in einem separaten Treppenhaus verläuft . Dieses dient als Luftschleuse zwischen der warmen Luft in den Übungsräumen und der Luft innerhalb der Kuppel , die auf gleicher Temperatur mit der Außenluft sein muss, damit keine Luftturbulenzen die Himmelsbeobachtung stören.

                           Bauzeichnung
                                                  Die Luftschleuse ist  hell dargestellt    

                                              

Damit keine mechanischen Schwingungen vom Fußboden auf das Fernrohr übertragen werden, wurde der Sockel der Montierunssäule auf einer bis in das Fundament des Gebäudes durchgängigen Wand betoniert und von der Fußbodenkonstruktion abgetrennt.

 

Beobachtungsraum im Rohbau

                Das Fundament für die Montierung des Fernrohrs ist über die Wand "geerdet"


Im Innern der Sternwarte selbst führen noch einige Stufen zum eigentlichen Fußboden , der den Sockel der Montierungssäule nicht berührt . Im Beobachtunsbetrieb werden diese Stufen mit einer festen Bodenklappe abgedeckt

Bodenplatte hochgeklappt        Bodenplatte heruntergelassen

           Abdeckplatte für die Stufen offen                                          ... und geschlossen

Die halbkugelförmige Kuppel schützt den Innenraum vor Witterungseinflüssen und bei der Himmelsbeobachtung vor Wind und zu viel Außenlicht . Ein etwa 1 Meter breiter Spalt lässt sich bis über den Zenit öffnen und mit dedr gesamten Kuppel in die jeweilige Beobachtungsrichtung des Fernrohres drehen und zwar mit einem Handsteuergerät oder automatisch  nach der Fernrohrstellung.

Geöffnete Kuppel

                              Beim Schwenken des Fernrohrs schwenkt auch der Spalt mit

Astronomietechnik

Teleskop mit angebauter CCD-Camera

Teleskop mit Bezeichnungen

Bedienhandbuch

Super_C8_Instructions

C8_instruction_manual

Dank der großzügigen Spende von Susanne Bauer ist das KMG seit dem 05.10.2015 im Besitz eines neuen Fernrohrtubus (Celestron 11-Zoll; C11), welches unser bisheriges C8 ablöst.


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