Elternabendtipps

Vorbereitung

  • Festlegen der vorläufigen Tagesordnung mit Klassenlehrer, zweitem Elternvertreter und anderen Eltern; Klassensprecher oder ältere Schüler nach Bedarf.
  • Festlegen des ersten Termins in Absprache mit der Schulleitung (parallel stattfindende Elternabende).
  • Klären der Raumfrage: Schulleiter, Sekretariat und Hausmeister informieren
  • Einladung aller Beteiligten mit Rückmeldung und eventuell weiteren Themenwünschen zur Tagesordnung zwei bis drei Wochen vor der Sitzung. Bei neuen Klassen übernimmt der Klassenlehrer die Vorbereitung des ersten Elternabends. (Vorlage - Einladung zur Klassenpflegschaftssitzung (Elternabend).docx)
  • Zweiter Elternabend möglichst früh im zweiten Schulhalbjahr. Notwendige Unterlagen (Liste für Elternadressen, Namensschilder, Anwesenheitsliste, Wahlzettel, usw.) vorbereiten.
  • Bezüglich Themen für den zweiten Elternabend stimmen Sie sich bitte immer mit dem Klassenlehrer ab – auch, wenn Sie zu bestimmten Tagesordnungspunkten Schüler(-vertreter) einladen möchten.
    • Klassenrelevante Themen, (z.B. Schullandheim, ....)
      (Achtung: bei Problemen einzelner Kinder ist ein persönliches Gespräch zwischen den betroffenen Eltern und dem Lehrer ratsam, der Elternabend ist dazu nicht geeignet!)
    • Ergebnisse und Mitteilungen aus der Elternbeiratssitzung (siehe Protokoll der letzten Sitzung), so dass möglichst alle Eltern den gleichen Informationsstand haben.
  • Der 2. Elternabend kann auch klassenübergreifende Themen beinhalten.
  • Zur interessanten Gestaltung können Sie sich nach den in §56 Schulgesetz aufgezählten Themen richten (siehe „Elterninfo“, Seite 7) oder andere wählen. Eventuell ist es sinnvoll, klassenübergreifend einzuladen, z.B. wenn externe Referenten informieren über:
    • Sucht- und Gewaltprävention
    • Medienerziehung
  • Wenn Sie weitere Anregungen und Informationen zum Amt des Elternvertreters, bzw. einen Austausch mit anderen Elternvertretern suchen, besteht die Möglichkeit an den Fortbildungen der Elternstiftung Baden-Württemberg teilzunehmen. Diese finden regelmäßig u.a. in Weingarten statt (siehe: www. elternstiftung.de).

Durchführung

  • Angenehme Atmosphäre schaffen (Tischkreis, Namensschilder, Vorstellungsrunde, Getränke).
  • Der Vorsitz, die Leitung und die Moderation des Elternabends obliegt in der Regel dem 1. Elternvertreter.
  • Kurze Einführung in die Themen durch den Moderator.
  • Wertschätzende, sachliche und neutrale Gesprächsführung mit Beteiligung möglichst vieler Eltern; keine Dominanz einzelner Personen (Redezeit beschränken).
  • keine aggressive Stimmung aufkommen und persönliche Angriffe nicht zulassen.
  • Stand der Diskussion kurz zusammenfassen; eventuell an der Tafel.
  • Vereinbarungen mit allgemeiner Gültigkeit werden schriftlich festgehalten.
  • Nicht über einzelne problematische Schüler reden (mit Ausnahmen), Vertraulichkeit beachten!
  • Bei wichtigen Fragen abstimmen oder kurze Runde bei der alle Anwesenden zu Wort kommen.
  • Erster Zeitabschnitt (ca. halbe Stunde) ohne Lehrer zum Austausch bzw. Kennenlernen der Eltern. Themenfindung für den weiteren Abend mit den Lehrern.
  • Mögliche Fragestellungen zum Einstieg:
    • Was war gut, wo gab es Probleme?
    • Wie geht es den Kindern in der Schule?
    • Sind Vereinbarungen des letzten Elternabends eingehalten worden?
  • Zweiten Teil des Abends mit Vorstellung der Lehrer (beim ersten Elternabend Hauptfachlehrer und Fachlehrer) mit Redezeitbeschränkung.
    • Ansprechen der Punkte Lernstoff im Schuljahr,
    • Arbeitsweise, Lernkontrolle und Notengebung,
    • Verhalten der Klasse als Gruppe,
    • Erwartung des Lehrers an die Klasse und die Eltern.
  • Themenbesprechung nach Tagesordnung und Elternwünschen.
  • Schüler sollen bei Bedarf anwesend sein und die Interessen der Klasse vertreten (in höheren Klassenstufen Schülerbeteiligung erwünscht)
  • Da erfahrungsgemäß der erste Elternabend bereits mit der Vorstellung der Fachlehrer gut gefüllt ist, ist es sinnvoll umfangreiche weitergehende Themen eher für den zweiten Elternabend vorzusehen.

Nachbereitung

  • Notizen zum Ablauf des Abends: was soll nächstes Mal verändert werden?
  • Bei Bedarf kurzes Ergebnisprotokoll.

 

Weitere Möglichkeiten des Elternkontaktes

Über die beiden verbindlichen Klassenpflegschaftssitzungen im Laufe eines Schuljahres hinaus, können weitere (außerschulische) Treffen zwischen Eltern (z.B. im Rahmen von Elternstammtischen) deren gegenseitiges Kennenlernen, die Kommunikation und die Kooperation zwischen Eltern sehr fördern. Elternstammtische ersetzen jedoch keine Klassenpflegschaftssitzungen.

Bitte denken Sie auch daran, Eltern von unterjährig der Klasse beigetretenen SchülerInnen von Beginn an einzubinden (Vorlage - Anschreiben für unterjährig neue Schüler am KMG.docx).